| zurück |
| Geschichte:
|
Die Urbevölkerung des Cono Sur lebte
weitgehend nomadisch und hat daher nur wenig Spuren hinterlassen. Erst
kurz vor der Ankunft der Europäer konnten die Inkas Teile Nordchiles und
Nordargentiniens ihrem Reich eingliedern. Die Spanier kamen zunächst in
das heutige Argentinien. Auf der Suche nach der Ost-West-Passage um
den von Kolumbus 1492 neu entdeckten Kontinent umsegelte als erster
Fernando de Magellan 1520 Südamerika. 1535 liessen sich die ersten
Spanier dort nieder, wo heute Buenos Aires liegt, 1541 wurde Santiago de
Chile gegründet. Von Buenos Aires, der paraguayischen Hauptstadt Asuncion
und Santiago aus erfolgte die weiter Kolonisierung. Doch gründeten die
Spanier nur einzelne Orte an strategisch wichtigen Punkten. Das weite
Landesinnere blieb unerschlossen. Zum einen, weil es wirtschaftlich
uninteressant war - Spanien war auf der Suche nach Gold und Silber -, zum
anderen, weil die einheimischen Völker, vor allem im Süden Chiles, den
Eindringlingen erbitterten Widerstand leisteten. Sie konnten erst Mitte
des 19. Jahrhunderts besiegt werden. Ende des 18. Jahrhunderts ordnete Spanien seine Kolonien neu: Buenos Aires wurde 1776 Hauptstadt des Vizekönigreiches Rio de la Plata, und Chile stieg 1778 zu einem eigenen Generalkapitanat auf, unabhängig vom Vizekönigreich Peru. Anfang des 19. Jahrhunderts begannen die beiden Länder nach Unabhängigkeit zu streben, und nach Siegen über spanische Truppen erklärte sich Argentinien 1816 und Chile 1818 unabhängig von Spanien. Im 19. Jahrhundert erfolgte nach Bürgerkriegen die Konsolidierung der Länder. Argentinien eroberte den wilden Süden - Patagonien -, in Chile besiegte die Armee die im Süden lebenden Indianer und im Salpeterkrieg Peru und Bolivien. Beide Länder förderten die Einwanderung: In den chilenischen Süden kamen vorwiegend Auswanderer aus Spanien, den deutschsprachigen Länder, aus Kroatien und Grossbritannien, in Argentinien liessen sich Siedler aus Spanien, Italien und Grossbritannien nieder. Chile und besonders Argentinien zählten zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den reichen Ländern der Erde. Doch zeigten die Weltwirtschaftskrisen rasch die strukturelle Schwäche der nur auf dem Export von Rohstoffen basierenden Wirtschaft auf. Massenverarmung war eine Folge, politische Instabilität eine weitere. In Argentinien begann nach dem Zweiten Weltkrieg die Ära Peron, die von den Militärs beendet wurde, in Chile erstarkten die Linkskräfte. Der gewählte Präsident Salvador Allende wurde 1973 vom Militär gestürzt, General Pinochet errichtete eine Militärdiktatur. In Argentinien putschte das Militär 1976 unter General Videla. Argentinien kehrte 1983 zur Demokratie zurück, Chile nach dem Rücktritt Pinochets 1989. Datenquelle: Kosmos NaturReiseführer Argentinien/Chile |
| Wechselkurs: | 450 Pesos = 1 sFr. |
| Diesel: | zwischen 520 - 630 Pesos pro Liter |
| Einreise: | Mit dem eigenen Fahrzeug ohne Carnet de passage möglich. |
| Versicherung: | Auto-Haftpflichtversicherung, die wir in Argentinien abgeschlossen haben, ist auch für Chile gültig. (s. Länderinfo Argentinien) |
| Camping: | Gute Campingplätze von 5'500 bis 8'000 Pesos für 2 Personen und Auto. Auch wild Campen möglich. |
| Gas: | Campinggasflasche konnten wir in mehreren Städten bei Gaswerken oder bei "Distributoras" nachfüllen lassen. |
| Strassen- verkehr: |
Die Carretera Austral besteht hauptsächlich aus guter Schotterstrasse. In den Nationalparks zum Teil sehr schlechte Pisten. Im tiefen Süden wenig Verkehr. |
| Strassen- gebühr: |
Die Panamericana ist gebührenpflichtig und teuer |
| Reiseführer: | Patagonien mit Feuerland selber entdecken (Regenbogen Reiseführer Stromer), Argentinien/Chile (Kosmos Naturreiseführer), Chile (Reise Know-How) |
| unsere Tipps: | bisher: NP(Nationalpark) Torres del Paine, Carretera Austral, NP Pumalin, NP Llanquihue, NP alerce andino, Insel Chiloé, Paso tres Cruzes (Vicuña), San Pedro de Atacama, Strecke Arica bis NP Lauca |
| zurück |