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...die, in der wir einen Zwischenstopp in der Schweiz einlegen 
(Folge 112)

Das tolle an einem Zwischenstopp in der Schweiz ist, dass trotzdem eine Überraschungs-Welcome-Party von unseren Freunden organisiert wurde. Hätten wir dies jedoch gewusst, hätten wir nicht alle Freunde und Bekannte vorher besucht. Trotzdem, für uns war es super und wir möchten nochmals allen herzlich "Danggschöön" sagen!

   
 

Unser erster Überraschungsbesuch galt unseren Freunden in Gstaad, die wir mit unseren Freunden Elsbeth und Bangkok-Dani besuchten. Wie konnte es auch anders sein, wir hatten fabelhaftes Wetter und wurden auf eine schöne Wanderrunde um Gstaad eingeladen

      
gemütlicher Lunch in toller Gesellschaft

Da Sandy und Tom Ferien haben, unternehmen wir zusammen einen mehrtägigen Ausflug ins Wallis. Der Alletschgletscher zeigt sich von seiner besten Seite und auch das Matterhorn können wir in der Ferne erkennen.  

   
der Alletschgletscher

Am Grimsel unternehmen wir die ersten Kletterversuche. Das Plattenklettern ist für die beiden "Profis" ein Kinderspiel. Für uns allerdings ein eigenartiges Gefühl, 25 Meter über dem Boden an einer steilen Wand zu hängen, nur durch so ein dünnes Seil gesichert.

   
zuerst die Profis am Werk
   
hier lächelt Richi noch...
   
doch bald kommt er ins schwitzen...
   
Max legt sich derweil in den kühlenden Farn

Mit unseren beiden Patenkindern Adrien und Tristan unternahmen wir einen lustigen Minigolfausflug in Neuendorf. Mit meiner sportlichen Freundin Esti konnte ich in morgendlichen Nordic Walking Runden die Umgebung erkunden und immer wieder den wunderschönen Blick auf den Jura geniessen.  

  
jee, troffe!!! mir sin die Beschte der Profi beim letzten Loch

Mit Patenkind Yves und Familie wurden wir per Velo und zu Fuss auf den Tülligerhügel in eine Schnecken-Straussi entführt. Wir assen feine Flammeweihe (statt Weinberg-Schnecken, die natürlich auch auf der Karte standen) und löschten unseren Durst mit hiesigem Weisswein - der uns dann auch half, wieder den Berg runterzukommen. Auch feine Essabende verbrachten wir mit Dany und Hannes, wie immer mit einem megafeinen Zitronenkuchen. WiFi-Übungsstunden konnten wir bei Markus und Andrea abhalten. Natürlich wurden wir dazu mit fernöstlich und -westlichen leckeren Mahlzeiten verwöhnt. Mit Lisa, Klaus und Natascha unternahmen wir einen Spaziergang zur Tössegg mit superfeinem Fischmenü und Rheinschifffahrt. Bei fast hochsommerlichem Wetter genossen wir auf dem Belpberg mit unseren in Südamerika gewonnen Freunden Yvonne und Thomas ein superfeines Fleisch-Fisch-Gemüse-Asado. Den Höhepunkt unserer Gaumenfreude erreichten wir bei Erichs Eltern, die uns Priskas weltberühmte und exzellente "Pastetli" servierten.

Den zweiten Kletterversuch, diesmal an einer fast senkrechten Wand, packen wir in Gstaad an. Ich bin voll begeistert und umso mehr erstaunt, als ich beim ersten Versuch nach 2 Metern aufgebe, weil ich mich am Felsen nicht wohl fühle, keinen Halt finde und als ich in die Höhe sehe denke, hier komme ich nie und nimmer rauf. Sandy klettert natürlich einige Male rauf und runter und es sieht bei ihr ganz locker aus. Auch Richi packt die Wand zwei Mal an, kommt aber nur bis in die Mitte. Wir essen zu Mittag und nun will ich es doch nochmals wissen. In der Zwischenzeit konnte ich etwas die Wand begutachten und mir überlegen, ob ich die Route von Sandy wohl schaffe. Ich entscheide mich für eine Route ein paar Meter weiter links und siehe da, ich komme bis in die Hälfte. Wer hätte das gedacht? Voller Euphorie versuche ich es nach Richi, der diesmal 3/4 der Wand schafft, nochmals. Irgendwie fühl ich mir plötzlich wohl, sehe nur noch die Wand und das Ziel, immer weiter zu klettern. Von Sandy und Richi bekomme ich natürlich wichtige Hinweise, wohin ich als nächstes meinen Fuss stellen soll, oder wie ich die Beine belasten muss. Und, so schaffe ich es bis ganz hinauf. Nun ist Richi im Zugszwang, kann ja nicht sein, dass ich etwas schaffe und er nicht. Wir müssen ihn die letzten beiden Meter von unten motivieren und Tipps zurufen, doch auch er schafft es dann super. Glücklich essen wir Abends zusammen ein Racelette und erzählen Tom die haarsträubenden Klettererlebnisse. 

     
Richi und der Fels   bald oben...

 

    
schon fast in der Mitte...   beim 3. Versuch...

 Am nächsten Tag, es ist in der Zwischenzeit der 2. Oktober 2008 heisst es für uns wieder, "Schweiz Adieu".

 

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